


Die Studie für das Ärztehaus entwickelt einen Baukörper, der sich klar in das Dorfgefüge einfügt. Der zweigeschossige Bau ist Ost-West-ausgerichtet; eine angehobene Dachecke im Nordwesten markiert den Eingang und macht ihn von der Straße aus gut sichtbar.
Im Erdgeschoss befindet sich eine barrierefrei zugängliche Arztpraxis. Eine außenliegende Treppe führt ins Obergeschoss mit vier Wohnungen, erschlossen über einen Laubengang. Die durchgesteckten Einheiten verfügen über Südbalkone mit Blick ins Grüne.
Der Baukörper gliedert sich in einen steinernen Sockel und einen hölzernen Aufbau, der die regionale Fachwerkarchitektur zeitgemäß interpretiert. Sichtbare Holzstruktur, Biberschwanz-Ziegel und ein Dach mit integrierter Photovoltaik prägen das Erscheinungsbild. Begrünte Fassadenelemente sorgen für Verschattung und tragen zum Mikroklima bei.
So verbindet das Gebäude lokale Bautradition mit klimagerechtem Bauen und schafft ein zukunftsweisendes Zentrum für die Dorfgemeinschaft.
Beauftragte Studie für ein Ärztehaus mit vier Wohneinheiten in einem Dorf
(nicht offengelegter Ort)
BGF 800m2